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20.3.2026

Schloss Rastatt

„Einsiedeln und Bethlehem“

Sonderführung mit seltenen Einblicken in die Kapelle der Markgräfin

(ssg) Mit der Sonderführung „Einsiedeln und Bethlehem“ lädt das Residenzschloss Rastatt am Sonntag, 22. März, um 13.30 Uhr zu einer besonderen Entdeckungsreise ein. Im Mittelpunkt steht eine außergewöhnliche Stiftung der Markgräfin Sibylla Augusta: eine Kapelle nahe der Murg, die gleich zwei berühmte Wallfahrtsorte nachbildet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die seltene Gelegenheit, das Bauwerk von innen zu besichtigen und mehr über die Wallfahrten und die Frömmigkeit der Regentin zu erfahren.

Rastatt , Einsiedelner Kapelle mit Treppenaufgang Rastatt , Einsiedelner Kapelle

Foto: kulturer.be

Ein besonderer Blick in die Kapelle
Markgräfin Sibylla Augusta pilgerte mehrfach zum bedeutenden Marienwallfahrtsort Einsiedeln im schweizerischen Kanton Schwyz. Die Eindrücke dieser Reisen wirkten lange nach: 1715 stiftete sie in Rastatt eine Kapelle, die sich an der berühmten Einsiedler Gnadenkapelle orientiert. Gleichzeitig verbirgt sich im Untergeschoss eine Nachbildung der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem – eine ungewöhnliche Verbindung zweier bedeutender Pilgerorte. Die Sonderführung „Einsiedeln und Bethlehem“ am Sonntag, 22. März, 13.30 Uhr beleuchtet die Hintergründe der Stiftung und geht der Frage nach, welche religiösen und persönlichen Motive die Markgräfin zu solchen Nachbauten bewegten. Zugleich eröffnet sie einen seltenen Einblick in einen Ort stiller Andacht, der bis heute von der Frömmigkeit und den Reiseerfahrungen der Markgräfin erzählt. Dabei haben die Gäste die Gelegenheit, die Kapelle auch von innen zu besichtigen und ihre außergewöhnliche Gestaltung aus nächster Nähe zu erleben.

Die Einsiedelner Kapelle der Markgräfin Sibylla Augusta
Einsiedeln und Bethlehem
Sonntag, 22. März, 13.30 Uhr
Eine Anmeldung wird empfohlen.

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